Autor: Firma Asseco Solutions

Automatisiertes ERP für automatisierte Transporte: Robotik-Spezialist AGILOX unterstützt Wachstum mit APplus

Automatisiertes ERP für automatisierte Transporte: Robotik-Spezialist AGILOX unterstützt Wachstum mit APplus

Eine Produktionsmaschine meldet den Abschluss der aktuellen Palette. Daraufhin stimmen sich die Transportroboter im Lager mithilfe künstlicher Intelligenz untereinander ab, welcher von ihnen den Auftrag mit den geringsten Zeit- und Energiekosten ausführen kann. Dieser holt dann die produzierten Artikel ab und transportiert sie vollständig autonom und millimetergenau zum vorgesehenen Lagerplatz. Was bisweilen noch immer nach Industrie-4.0-Utopie klingt, ist dank der Lösungen des österreichischen Robotik-Spezialisten AGILOX schon heute Realität – bei namhaften Kunden wie BMW, Daimler, Lufthansa, Siemens oder VW. Eine Erfolgsgeschichte, die dem jungen Unternehmen ein starkes Wachstum beschert: In den vergangenen Jahren hat sich die Mitarbeiterzahl nahezu verfünffacht. Die entsprechend deutlich höhere Komplexität der Geschäftsabläufe bewältigt AGILOX künftig mit APplus und sorgt so für mehr Transparenz und Effizienz in seinen Prozessen.

Die Technik hinter den Robotern basiert auf einem Plug-and-Play-System: Der Kunde erwirbt die gewünschte Anzahl an Geräten und ist daraufhin in der Lage, diese selbst in seine Werksumgebung zu integrieren. Im Gegensatz zur branchenüblichen Implementierungszeit von Tagen oder Wochen erfolgt die Einrichtung der AGILOX-Roboter innerhalb weniger Stunden. Möglich wird dies unter anderem, da der Robotik-Spezialist mit Hauptsitz in Oberösterreich zur Abstimmung der Roboter untereinander auf Schwarmintelligenz statt einen zentralen Fleet-Manager setzt. Zur dynamischen Orientierung im Raum tastet ein Laser die Umgebung ab. So ist es den Robotern möglich, sich ohne Hilfsmittel auf bis zu zwei Millimeter genau in beliebigen Umgebungen zu positionieren.

Nach einer mehrjährigen Entwicklungsphase stellte AGILOX seinen Transportroboter 2017 am Markt vor. Seither wurden bereits mehr als 250 Anlagen weltweit installiert, 2020 wird eine erneute Umsatzverdopplung auf knapp 24 Millionen Euro erwartet.

Starkes Wachstum: Altsystem konnte nicht Schritt halten

Ursprünglich gegründet wurde AGILOX 2009 – damals als Intrest OG – als Spezialist im Bereich Automatisierung von intralogistischen Prozessen und Softwareentwicklung rund um Warehouse-Management-Systeme. Erst als 2013 im Zuge eines Kundenprojekts der Bedarf an innovativen fahrerlosen Transportsystemen deutlich wurde und das Unternehmen beschloss, sein Geschäftsmodell daraufhin auszurichten, begann AGILOX mit der Nutzung einer kleineren ERP-Lösung eines lokalen Anbieters. „Ein wirklich gutes Produkt, das uns viele Jahre lang zuverlässige Dienste erwiesen hat“, erinnert sich Franz Humer, CEO und Mitgründer der AGILOX Services GmbH. „Allerdings richtet sich die Lösung hauptsächlich an Elektrotechnik-Betriebe. Damals beschäftigten wir ca. dreizehn Mitarbeiter, heute sind es 55. Wir sind der Lösung schlicht und einfach entwachsen.“

Mit der Entwicklung und Produktion der Roboter änderten sich die bestehenden Prozesse deutlich, ein Wandel, der sich dynamisch vollzog – und damit kontinuierlich Anpassungen am ERP-System erforderte. Als kleines Unternehmen war es für den damaligen ERP-Anbieter entsprechend eine Herausforderung, mit benötigten Anpassungen im System in derselben Geschwindigkeit nachzuziehen. Darüber hinaus lag der Funktionsschwerpunkt der Altlösung auf dem Fertigungsbereich. Zur Herstellung seiner Transportroboter fokussiert sich AGILOX hingegen auf Entwicklung, Montage und Life-Time-Service, benötigte Fertigungsteile werden überwiegend extern in Auftrag gegeben.

Standardabdeckung und Bedienfreundlichkeit als Entscheidungsfaktoren

Im Frühjahr 2019 beschloss das Unternehmen daher den Umstieg auf eine neue ERP-Lösung. „Dadurch, dass wir unser System immer wieder an unterschiedlichste ERP-Lösungen ankoppeln, hatten wir naturgemäß bereits einen guten Überblick über die am Markt verfügbaren Produkte“, erklärt Franz Humer. „Wir wussten von Anfang an, dass wohl nur zwei oder drei Systeme wirklich für unsere Anforderungen infrage kommen.“

Deren Anbieter kontaktierte AGILOX mit seinem Lastenheft. Zu den zentralen Anforderungen zählte unter anderem ein leistungsstarkes Material-Management. So sollte die Lösung in der Lage sein, unterschiedlichste Artikeltypen aus mechanischer und Elektrotechnikkonstruktion sowie Handelsware und Verkaufsartikel effizient abzubilden. Auch eine starke Versionierung war in diesem Kontext wichtig, denn die AGILOX-Roboter werden kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert.

Darüber hinaus verfolgte AGILOX das Ziel, alle benötigten Prozesse vollständig im Standard abzubilden. „Hier unterscheiden wir uns vielleicht ein wenig von anderen Unternehmen“, räumt der Geschäftsführer ein, „aber unsere Mitarbeiter sind sehr offen dafür, auch eigene Prozesse an das ERP-System anzupassen. Viel wichtiger ist uns die Vorgabe, keine Individualentwicklungen zuzulassen, da wir eine einfache Wartbarkeit und Release-Fähigkeit des Systems sicherstellen wollen.“

Besonders dieses Kriterium war einer der entscheidenden Aspekte, die am Ende des Auswahlverfahrens den Ausschlag für die Asseco-Lösung gaben. „Hinzu kam aus unserer Sicht noch die Benutzerfreundlichkeit, durch die sich APplus im Vergleich zu den anderen Systemen auszeichnete“, ergänzt Franz Humer. Die Vertragsunterzeichnung erfolgte am Tag vor Weihnachten, und damit nur wenige Monate nach Erstellung des Lastenhefts.

Vorteile für Qualitätsmanagement und internationale Zusammenarbeit

Die künftige APplus-Nutzung soll für mehr Automatisierung, Effizienz und Transparenz in den Prozessen sorgen. So wird etwa im Qualitätsmanagement die Datenbasis bislang sehr komplex erfasst. Vorgänge wie Reklamationen oder Lieferantenbewertungen werden manuell in Excel-Listen gepflegt und sind damit nicht automatisiert in den Gesamtprozess eingebunden. Indem die entsprechenden Informationen künftig auch in APplus gepflegt werden, will AGILOX den Qualitätskreislauf zwischen der Praxis und den Schlussfolgerungen, die sich daraus wiederum für die Entwicklung ziehen lassen, stärken.

Die internationale Zusammenarbeit zwischen der österreichischen Zentrale und der Niederlassung in den USA soll durch die Einführung ebenfalls effizienter werden: Auch die amerikanischen Kollegen werden künftig mit APplus arbeiten. Bereits eine Million US-Dollar Umsatz wurden im vergangenen Jahr in diesem Markt mit Vertrieb, Service und Inbetriebnahme generiert. Hierzu agiert die österreichische Zentrale – wie für alle Niederlassungen – als Zulieferer. Die Abstimmung für entsprechende Aufträge erfolgt bislang papierbasiert und telefonisch, Bestellungen der Niederlassung werden wie reguläre Aufträge behandelt und verarbeitet. In Zukunft soll diese Zusammenarbeit in Form von Intercompany-Prozessen optimiert werden, sodass Aufträge aus den USA beispielsweise unmittelbar einen Warenausgang auslösen oder einen Gegenbeleg im System der Zentrale erstellen. Die konkrete Umsetzung wird derzeit in engem Austausch mit den Spezialisten der Asseco erarbeitet.

Live-Start im Dezember

„Nicht nur in Bezug auf die Realisierung solcher Funktionen, auch generell sind wir mit der Beratung durch Asseco sehr zufrieden“, resümiert der Geschäftsführer. „Wir hatten eine sehr klare Vorstellung davon, was wir benötigen und in welchem Zeitrahmen die Implementierung stattfinden sollte. Bei der Planung haben wir hier von der hohen technischen Kompetenz unseres Beraters sehr profitiert.“

Aktuell befindet sich AGILOX in der Schulungsphase seiner Mitarbeiter. Bereits im Juli sollen erste Module wie CRM und Zeiterfassung produktiv genutzt werden. Bis Dezember soll APplus 7.0 schließlich vollständig im Einsatz sein – passend zum Bezug der neuen Unternehmenszentrale.

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Seit mehr als 25 Jahren bietet die Asseco Solutions mit Hauptsitz in Karlsruhe modernste ERP-Technologien für den gehobenen Mittelstand. Ihre webbasierte ERP-Lösung APplus verbindet CRM, DMS, PLM, E-Business, Wissensorganisation, Risikomanagement und Workflow mit klassischem ERP und deckt so alle wesentlichen Stufen moderner Wertschöpfungsketten integriert ab. Derzeit setzen mehr als 1.750 Kunden auf APplus. Mit einem starken Fokus auf Forschung und Entwicklung agiert Asseco als einer der Vorreiter für Digitalisierung und zukunftsweisende Technologien wie Industrie 4.0 und künstliche Intelligenz. So unterstützt die aktuelle APplus-Version Anwender u.a. mit innovativer KI in Bereichen wie Vertrieb, Lager oder Fertigung. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt über 800 Mitarbeiter an knapp 20 Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Slowakei und Tschechien sowie Italien und Guatemala. Als Teil der europaweiten Asseco-Gruppe mit über 24.000 Mitarbeitern bietet Asseco seinen Kunden eine ideale Kombination aus lokalem Fokus und globaler Handlungsfähigkeit.

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Premiere auf der Premiere: Asseco Solutions zeigt das neue APplus 7.0 auf der TWENTY2X

Premiere auf der Premiere: Asseco Solutions zeigt das neue APplus 7.0 auf der TWENTY2X

Wie sieht die digitale Zukunft des Mittelstands aus? Mit dieser Frage beschäftigt sich die neue Digitalmesse TWENTY2X, die in diesem Jahr ihre Premiere feiert. Der ERP-Spezialist Asseco Solutions gibt darauf seine Antwort: Die Zukunft gehört der künstlichen Intelligenz. Im Rahmen der ersten Ausgabe der neuen Veranstaltung vom 17. bis zum 19. März in Hannover präsentiert der ERP-Spezialist seine neue Lösung APplus 7.0 zum ersten Mal live dem internationalen Fachpublikum. Mit Version 7.0 ist APplus vollständig HTML-5-fähig – ein technologischer Unterbau, der die Leistungsfähigkeit für zahlreiche KI-Funktionalitäten in den Bereichen Personalisierung, Lagerhaltung, Vertrieb und Fertigung liefert. Wie sich die Lösung in der Praxis nutzen lässt, demonstrieren die Asseco-Experten am ERP-CRM Community Pavillion (Stand A18) in Halle 7.

Mit APplus 7.0 ist die Asseco-Lösung zum ersten Mal standardmäßig in der Lage, zur Unterstützung der Anwender in unterschiedlichsten Aufgabenbereichen auf künstliche Intelligenz zurückzugreifen. Damit wird die neue Technologie schon heute für Kunden in realen Einsatzszenarien nutzbar. Die Grundlage der entsprechenden Funktionen bildet ein innovatives neuronales Netz, das die Asseco Solutions auf Basis der KI-Expertise ihrer Tochter Salesbeat entwickelt hat und das je nach Aufgabe speziell für den Anwendungszweck des Kunden trainiert werden kann. Bezüglich der Einbindung der KI in den Gesamtprozess verbleibt dabei jederzeit die Entscheidungshoheit beim Anwender: Die Ergebnisse der KI-Funktionen werden stets als Vorschläge präsentiert, die der Nutzer annehmen oder ablehnen kann.

KI meets ERP

Von den KI-Funktionalitäten der neuen Lösung profitieren Anwender unter anderem in folgenden Anwendungsszenarien:

  • Personalisierung von Portalen und Sichten: Mithilfe seiner KI-Funktionalitäten ist APplus 7.0 in der Lage, das reale Nutzerverhalten von Anwendern anonymisiert zu analysieren. Auf dieser Basis generiert die Lösung Vorschläge für Bedienelemente, die der jeweilige Anwender für seine täglichen Aufgaben in der Praxis benötigt. Sowohl Portale als auch Sichten lassen sich so mit geringem Aufwand personalisieren.
  • Optimierung der Lagerhaltung: Viele Unternehmen definieren ihre Lagerparameter einmal, passen diese bei Veränderungen jedoch nicht an die neuen Gegebenheiten an. APplus unterstützt Anwender hier mit KI-basierten Empfehlungen, etwa ob ein Artikel auf Lager gelegt werden sollte oder nicht sowie welche Werte für Mindestbestand oder Bestellmenge ideal wären.
  • Lead-Generierung: Auch im Vertrieb unterstützt die neue Lösung Anwender, indem basierend auf dem bisherigen Kundenstamm weitere geeignete Prospects automatisiert ermittelt werden. Diese lassen sich anschließend im neuen Firmenmonitor beobachten, der – ebenfalls mit KI-Unterstützung – Vertriebsmitarbeiter zu Neuigkeiten und Kontaktanlässen auf dem Laufenden hält.
  • Anomalieerkennung in der Produktion: Im Industrie-4.0-Kontext bietet der neue Anomalie-Agent von APplus die Möglichkeit, Maschinendaten kontinuierlich zu überwachen und auszuwerten. Auf diese Weise können sowohl potenzieller Ausschuss als auch Fehlfunktionen der Maschine im Voraus erkannt werden, sodass Kunden die Möglichkeit erhalten, bei Bedarf rechtzeitig einzugreifen.

Fachvortrag zur künstlichen Intelligenz

Das Thema KI steht darüber hinaus im Zentrum eines Asseco-Fachvortrags am Mittwoch, den 18. 3. von 11:20 bis 11:40 Uhr auf der Bühne Community Stage 7.2 in Halle 7. Werner Hießl, Head of AI Team bei der Asseco Solutions, wird darin auf sinnvolle Anwendungen eingehen, die Unternehmen einen echten Mehrwert in ihren Prozessen bieten, sowie aufbauend auf der Expertise der Asseco-Tochter Salesbeat Einblicke geben, wie KI die ERP-Welt schon heute bereichern kann.

APplus 7.0 auf der TWENTY2X

Eine Demonstration der neuen KI-Funktionalitäten von APplus sowie allen weiteren Neuerungen der Version 7.0 erhalten Interessenten am Asseco-Stand auf dem ERP-CRM Community Pavillion Stand A18 in Halle 7. Fachbesucher, die an einem Gespräch mit den Asseco-Experten interessiert sind, können unter https://www.applus-erp.de/erp-events/messen/twenty2x-2020/ einen Termin vereinbaren.

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Technologiewechsel für intelligentes ERP: Asseco lanciert APplus 7.0

Technologiewechsel für intelligentes ERP: Asseco lanciert APplus 7.0

Die Asseco Solutions hat die neueste Version 7.0 ihrer ERP-Lösung APplus veröffentlicht. Mit ihr vollzieht der ERP-Spezialist aus Karlsruhe den nächsten Technologiesprung in der Weiterentwicklung seines Systems: Version 7.0 ist durchgängig HTML5-fähig und lässt sich damit sowohl browser- als auch betriebssystemunabhängig nutzen. Der neue technologische Unterbau schafft darüber hinaus die Grundlage für zahlreiche funktionale Neuerungen: So handelt es sich bei der neuen Lösung um das erste APplus-System, das standardmäßig in der Lage ist, auf künstliche Intelligenz zur Unterstützung unterschiedlichster Anwendungsbereiche zurückzugreifen. Neben einer KI-basierten Anomalieerkennung für die Fertigung und intelligenten Analysefunktionen zur Lageroptimierung ermöglicht Version 7.0 Anwendern eine automatisierte Personalisierung von Portalen und Sichten, basierend auf ihrer tatsächlichen APplus-Nutzung. Auch im Vertrieb kommt die KI-Technologie zum Einsatz: Zur Lead-Generierung identifiziert APplus aussichtsreiche Kandidaten und bewertet die Erfolgschancen von Vertriebsprojekten. Trotz des Technologiewechsels ist die Migration auf APplus 7.0 für Bestandskunden als nahtlose Transformation ihrer bestehenden Installation inklusive aller Anpassungen möglich.

„Der künstlichen Intelligenz wird die Zukunft im Geschäftsumfeld gehören, das steht für uns ganz außer Frage“, betont Holger Nawratil, CTO der Asseco Solutions. „Aus diesem Grund haben wir bereits frühzeitig mit der Erforschung und Nutzbarmachung der neuen Technologie begonnen – auch wenn wir uns vollkommen bewusst sind, dass diese heute erst ganz am Anfang ihrer Entwicklung steht. Noch sind wir von einer vollständig autonomen, starken künstlichen Intelligenz weit entfernt. Dennoch eignet sich die heutige KI schon jetzt hervorragend für die Anwendung in Spezialbereichen, etwa die Verarbeitung großer Datenmengen und die Identifikation unbekannter Zusammenhänge. Diese Vorteile machen wir uns mit den neuen KI-Funktionen in APplus zunutze, setzen dabei jedoch durchgängig auf ein Empfehlungssystem: Die APplus-KI agiert niemals eigenständig, sondern unterstützt den Anwender mit fundierten Vorschlägen, die dieser entweder annehmen oder ablehnen kann. Auf diese Weise verbleibt die Entscheidungshoheit zu jedem Zeitpunkt uneingeschränkt beim Menschen.“

Automatisierte APplus-Personalisierung

Die neuen KI-Funktionen von APplus ermöglichen mehr Effizienz und Automatisierung in unterschiedlichsten Anwendungsbereichen, so etwa bei der Personalisierung des ERP-Systems. Bislang mussten Anwender hierzu den bestehenden Bedienelemente-Katalog von APplus manuell nach gewünschten Elementen durchsuchen, beispielsweise einer Option zur Rechnungsfreigabe oder einer Übersicht erledigter Lieferscheine. APplus 7.0 bietet nun die Möglichkeit zur automatisierten, KI-gestützten Konfiguration der Oberfläche. Die dynamischen Portale von APplus 7.0 agieren als individuelle Schaltzentrale eines Anwenders, zeigen ihm alle für ihn wichtigen Informationen auf einen Blick und geben ihm Zugriff auf die Aktionen, die er in seiner täglichen Arbeit benötigt. Zur Individualisierung der Portale analysiert die APplus-KI anonymisiert das tatsächliche Nutzungsverhalten des APplus-Users und schlägt ihm auf dieser Basis entweder passende Elemente aus dem Katalog oder komplett vorkonfigurierte Portale im Stile einer Best-Practice-Empfehlung vor.

Während die dynamischen Portale Anwendern einen unmittelbaren Überblick ermöglichen, welche Aufgaben zu bearbeiten sind, wird die Durchführung der entsprechenden Prozesse mithilfe der APplus-Sichten bewerkstelligt. Dort können Anwender beispielsweise Rechnungen, Lieferscheine etc. zu einem bestimmten Auftrag einsehen. Auch hier lassen sich auf Basis des Nutzungsverhaltens nun Vorschläge generieren, welche Sichten z. B. ausgeblendet oder gruppiert werden sollten. Wird etwa die Sicht „Lieferavis“ nie genutzt, empfehlt die KI, diese auszublenden. So wird die Übersichtlichkeit der Benutzeroberfläche erhöht und gleichzeitig optimal auf den Anwender zugeschnitten. Auch ohne KI-Nutzung können Sichten nun modifiziert werden: So ist es ab sofort möglich, einzelne Spalten ganz nach Bedarf ein- oder auszublenden, etwa eine Rechnungsnummer in der Rechnungssicht.

Vertriebsunterstützung durch KI

Um potenzielle Neukunden zu finden, führte traditionell kein Weg an aufwendiger manueller Recherche vorbei. Auch bei der Lead Generierung unterstützt APplus 7.0 Mitarbeiter nun mit künstlicher Intelligenz. Der KI-basierte APplus Finder analysiert die Webauftritte bestehender Kunden nach speziellen Kriterien – und begibt sich anschließend auf die Suche nach Unternehmen mit ähnlichen Profilen. Die gefundenen Kandidaten werden den zuständigen Mitarbeitern als Vorschlag präsentiert und lassen sich anschließend mit dem Firmenmonitor APplus Insights genauer analysieren, der Vertriebsmitarbeiter in ihrer Recherchearbeit unterstützt. Vielversprechende Leads werden automatisch in APplus zurückgespielt und für die Angebotslegung vorbereitet.

Anschließend ist die Nutzung weiterer APplus-Funktionen wie der neuen Vertriebs-Forecasts möglich. Das ebenfalls KI-gestützte Modul unterstützt Asseco-Kunden mit einer Einschätzung, wie wahrscheinlich es ist, dass die Vertriebsaktivität bezogen auf den aktuellen Projektverlauf tatsächlich von Erfolg gekrönt sein wird. Hat sich beispielsweise gezeigt, dass Interessenten, die zu Kunden wurden, in der Regel nach zwei bis drei Wochen auf das jeweilige Angebot geantwortet haben, wäre ein Kunde, der mittlerweile seit fünf Wochen nicht reagiert hat, eher kritisch zu betrachten. Durch die Ermittlung entsprechender Zusammenhänge lassen sich die Prioritäten der Projekte anpassen, sodass keine unnötigen Ressourcen auf Kandidaten mit geringen Erfolgsaussichten verwendet werden.

Augmented Reality für den Service

Doch nicht nur im Bezug auf künstliche Intelligenz macht APplus 7.0 modernste Technologie für ERP-Anwendungsszenarien nutzbar. Auch die Verschmelzung von digitaler und realer Welt wird von APplus 7.0 in Form einer Augmented-Reality-Funktion unterstützt. Zum Einsatz kommen kann diese in unterschiedlichsten Szenarien, in denen die Anreicherung von realen Gegebenheiten durch digitale Informationen einen Mehrwert für die Nutzer bringt, beispielsweise im Service oder Lager. Im Service-Bereich ist ein Wartungstechniker durch Nutzung einer AR-Brille etwa in der Lage, mit einem Blick auf die Maschine unmittelbar Sensordaten wie Druck und Temperatur, aber auch Informationen aus dem MES-System wie Materialverbräuche unmittelbar zu erkennen. Die hierfür notwendigen Stammdaten erhält das AR-System aus APplus.

Zudem besteht die Möglichkeit, bei Bedarf einen Experten für den jeweiligen Maschinentyp aus dem Innendienst zur Unterstützung hinzuzuziehen. Dazu wird das Sichtfeld der AR-Brille an den Rechner des Kollegen übertragen, wodurch dieser die Maschine „durch die Augen“ des Service-Technikers vor Ort inspizieren kann. Um diesem bei der Reparatur zu helfen, ist der Innendienstmitarbeiter daraufhin etwa in der Lage, Bauteile zu umkreisen, sodass der Techniker unmittelbar an der realen Maschine erkennen kann, an welcher Stelle ein bestimmter Wartungsschritt durchzuführen ist. Die AR-Unterstützung für Wartungseinsätze ist ab sofort im Rahmen der Service-Komponente von APplus verfügbar.

Weitere Funktionen im Überblick

Zu den weiteren Neuerungen von APplus 7.0 gehört unter anderem:

  • KI-basierte Lageroptimierung: Mit dem neuen KI-Modul zur Lageroptimierung unterstützt APplus 7.0 Kunden bei der Konfiguration ihrer Lagerparameter (Artikel auf Lager legen oder nicht, Mindestbestand, Bestellmenge etc.), indem die idealen Werte durch künstliche Intelligenz berechnet werden. Auf dieser Grundlage können anschließend konkrete Bestellvorschläge erzeugt werden, sodass der gesamte Lagerdispolauf durch KI abgelöst werden kann. Auch Vertriebs-Forecasts lassen sich dabei berücksichtigen: Auf deren Basis berechnet die KI die Wahrscheinlichkeit, dass eine bestimmte Menge an Produkten in naher Zukunft gefertigt werden muss und bezieht den potenziellen Bedarf in die generierten Bestellvorschläge mit ein.
  • Intelligente Anomalieerkennung: Dem Großteil aller Fehler geht eine Ungereimtheit im üblichen Prozessablauf voraus – eine Anomalie. Wer Anomalien erkennt, ist im Idealfall in der Lage, drohende Fehler frühzeitig zu erkennen und einzugreifen. Mit APplus 7.0 führt Asseco einen KI-basierten Anomalie-Agenten ein, der auf unterschiedlichsten Stufen des ERP-Gesamtprozesses zum Einsatz kommen kann. Ein möglicher Anwendungsfall findet sich etwa im Bereich der Produktion bzw. Wartung: Hier ermöglicht die Anomalieerkennung dem Anwender ein Vorhersagen von Ausschuss bzw. die Realisierung vorausschauender Predictive-Maintenance-Szenarien.
  • Optimierte Service-Planung und -Dokumentation: Auch Service-Mitarbeiter profitieren durch die neue APplus-Version von neuen Funktionen. Die neue Service-Plantafel bezieht benötigte Personal- und Materialressourcen in die Planung mit ein und zeigt an, ob diese zum gewünschten Termin tatsächlich verfügbar wären. Mithilfe eines integrierten Karten-Features lassen sich Service-Einsätze ab sofort routenoptimiert planen – und so die Wirtschaftlichkeit und Effizienz der Touren erhöhen. Für die Dokumentation des Service-Einsatzes vor Ort steht Außendienstmitarbeitern mit APplus 7.0 eine Personalzeiterfassung zur Verfügung. Die erfassten Daten werden nach Abschluss des Termins unmittelbar an das System zurückgemeldet.
  • Modernisiertes User Experience: APplus 7.0 bietet Anwendern eine überarbeitete Oberfläche inklusive Unterstützung für Responsive Design. Die Arbeitssicht verfügt nun über einen sogenannten „Action-Bar“ sowie einen übersichtlich gegliederten Aufgabenbereich, der sich als hell gestaltete Fläche deutlich von der restlichen Oberfläche abhebt. In den getrennten Inhalts- und Aufgabenbereichen auf der Arbeitssicht können Anwender ab sofort separat voneinander scrollen. Besonders die Kartenelemente tragen zur Benutzerfreundlichkeit bei: Ganz im Sinne des Responsive Design passen sie sich automatisch an die Größe des genutzten Bildschirms an.

Verfügbarkeit

APplus 7.0 ist ab sofort für Neu- sowie Bestandskunden verfügbar.

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Mit Lichtgeschwindigkeit zum ERP: Ferro Lasertechnik rüstet sich für Wachstum mit APplus

Mit Lichtgeschwindigkeit zum ERP: Ferro Lasertechnik rüstet sich für Wachstum mit APplus

Nicht nur für unterschiedlichste Branchen, auch in Bezug auf die Unternehmensgröße haben sich einige ERP-Lösungen spezialisiert. Selbst für Klein- und Kleinstunternehmen finden sich Lösungen am Markt, die in Funktionsumfang und Preisgestaltung auf die Anforderungen junger Firmen und Start-ups zugeschnitten sind. Zu letzteren zählt auch Ferro Lasertechnik aus dem bayerischen Niederaichbach. Der Spezialist für Blechbearbeitung wurde im Frühjahr 2019 mit sechs Mitarbeitern gegründet – entschied sich aber dennoch für die mittelständische ERP-Lösung der Asseco Solutions. Da APplus bereits im Standard alle relevanten Aufgabenbereiche abdeckt, wurde die Lösung ohne individuelle Anpassungen implementiert, wodurch die Einführungskosten deutlich reduziert werden konnten. Dies machte APplus für das junge Unternehmen attraktiv und ermöglicht Ferro nun die Nutzung einer Lösung, die ganz nach Bedarf mit dem Unternehmen mitwachsen kann.

Als Zulieferer übernimmt Ferro Lasertechnik für seine Kunden unterschiedlichste Aufgaben in der Blechbearbeitung, vom Laserschneiden über Rohrlasern bis hin zum Abkanten und Schweißen der Werkstücke. Die Vielfalt der so bearbeiteten Produkte ist groß und reicht vom Stehaschenbecher bis hin zum Gartentor. Da eine effiziente und möglichst individuelle Auftragsabwicklung für ein kleines Unternehmen von entscheidender Bedeutung ist, stand für die Unternehmensgründer bereits zu Beginn die Nutzung einer ERP-Lösung außer Frage. Das entsprechende Auswahlverfahren erfolgte daher noch bevor das Unternehmen selbst den Produktivbetrieb aufnahm.

In der Endauswahl standen drei Systeme, die finale Entscheidung fiel schließlich zugunsten der Asseco-Lösung APplus. Besonders überzeugte Ferro die intuitive Bedienung der Benutzeroberfläche, durch die sich APplus gegenüber den anderen Systemen auszeichnete. Auch die Webbasierung sagte Ferro zu: Da APplus im Browser genutzt wird, muss auf den Rechnern selbst keine Software installiert werden. Entsprechend einfach lässt sich das System verwalten und warten.

FTI-Einführung spart Budget

„Es mag verwunderlich erscheinen, dass wir eine Lösung wählten, die eigentlich auf den gehobenen Mittelstand zugeschnitten ist“, räumt Christian Schwachhofer, Prokurist und Leiter Arbeitsvorbereitung bei Ferro Lasertechnik, ein. „Tatsächlich kannten wir die Vorgängerlösung von APplus, P2Plus, jedoch bereits aus einem anderen Betrieb. Wir wussten, dass die Lösung funktioniert und alle Bereiche, die wir benötigen, vollständig abdecken kann. Zudem waren wir mit der Funktionsweise der Lösung bereits vertraut, sodass der erforderliche Schulungsaufwand sehr gering ausfiel: Zu Beginn waren fünfzehn Tage an Betreuung und Schulungen angesetzt worden, letztendlich wurde nur etwa die Hälfte dieses Budgets tatsächlich benötigt.“

Da sich die Prozesse bei Ferro bereits durch den APplus-Standard vollständig abdecken ließen, eignete sich das Projekt zudem für eine sogenannte FTI-Einführung („Fast Track Implementation“). Dabei wird die Lösung vollständig im Standard implementiert, individuelle Anpassungen sind vertraglich nicht vorgesehen. Die Daten werden vom Kunden in einer definierten Form zu Verfügung gestellt und von den Asseco-Spezialisten dann ins Kundensystem importiert. Die Schulungen finden entsprechend mit den Kundendaten statt. Dies ermöglicht den Kunden einen hohen Wiedererkennungswert und stellt sicher, dass sie sich leichter im System zurechtfinden. Die Konfiguration wird gemäß der Best-Practice-Werte von Asseco eingerichtet. Damit reduzieren sich die Einführungskosten von APplus deutlich. „All das miteinbezogen, überwogen die Vorteile von APplus gegenüber der Einführung einer neuen, ‚kleinen‘ ERP-Lösung deutlich. Letztere wäre vielleicht ein wenig kostengünstiger gewesen, hätte jedoch einen hohen Zeitaufwand zur Einarbeitung erfordert. Zudem sind wir mit einer Mittelstandslösung schon heute für zukünftiges Wachstum bestens gerüstet.“

Angebotserstellung in wenigen Minuten

Die Implementierung der Lösung begann Mitte April 2019, bereits zwei Monate später nahm die Lösung ihren Produktivbetrieb im Unternehmen auf. Seither wird der gesamte Geschäftsprozess mit APplus abgedeckt, von der Angebotserstellung über die Fertigung bis hin zur Rechnungsstellung. Neue Artikel lassen sich innerhalb weniger Minuten in den Stammdaten der Lösung hinterlegen. Da der Arbeitsablauf zur Fertigung eines Artikels bei Ferro immer jeweils nahezu identisch ist – das benötigte Material wird ausgepackt, bereitgestellt, in die Maschine eingelegt und gelasert – wurden auf dieser Basis Prototypen der Produkte angelegt, die das Unternehmen hauptsächlich fertigt. Für einen neuen Auftrag werden diese nun lediglich kopiert, die dazugehörige Zeichnung im integrierten DMS hinterlegt sowie die wahrscheinlich benötigte Fertigungsdauer eingetragen. Daraufhin kann der Artikel unmittelbar in den Folgeprozessen genutzt werden.

Um auf dieser Basis anschließend ein Angebot zu erstellen, nutzt Ferro die Angebots-Vorkalkulation: Diese ermöglicht es dem Unternehmen, die für die Fertigung des jeweiligen Artikels anfallenden Herstellerkosten automatisiert zu ermitteln. Diese werden daraufhin nur noch durch die Verwaltungskosten sowie Gewinnzuschläge ergänzt, woraufhin das Angebot per Knopfdruck als E-Mail an den Kunden oder Interessenten versendet wird. Von der Artikelneuanlage bis hin zum fertigen Angebot vergehen so in der Regel lediglich zwischen fünf und zehn Minuten.

Nimmt ein Kunde ein Angebot an, lässt sich daraus automatisiert der entsprechende Auftrag generieren, alle Daten werden hierfür von APplus übernommen und um einen Liefertermin ergänzt. Im Anschluss kann unmittelbar mit der Produktion begonnen werden. Hierzu werden die entsprechenden Laufkarten, die die jeweils benötigten Spezifikationen und Fertigungsschritte des Artikels enthalten, per APplus an den Drucker in der Fertigung gesendet, woraufhin die Kollegen dort mit der Arbeit beginnen können. Auch die Zeiterfassung der Produktion erfolgt in APplus: Am Maschinenterminal erhalten die Kollegen eine Übersicht des anstehenden Auftragsvorrats, die einzelnen Aufträge können mit „Start“ und „Stopp“ initiiert bzw. abgeschlossen werden.

Für die Zukunft gerüstet

„Mit APplus haben wir schon heute die Lösung im Einsatz, die wir in den kommenden Jahren brauchen werden“, resümiert Christian Schwachhofer. „Ein junges Unternehmen entwickelt sich ständig weiter: Während wir unmittelbar nach der Gründung hauptsächlich auf das Angebotswesen fokussiert waren, müssen nun mit steigender Auftragslage auch alle übrigen Prozessstufen unserer Wertschöpfungskette effizient abgewickelt werden. Aktuell bauen wir beispielsweise unser Lager auf, für das die entsprechenden Funktionalitäten ebenfalls in APplus eingerichtet werden müssen. Auch die Bestellverwaltung über APplus wollen wir noch weiter ausbauen. Für all dies nutzen wir das Restbudget, das wir aufgrund der schnellen und reibungslosen APplus-Einführung aus dem ursprünglich kalkulierten Aufwand übrighaben.“

Über die Asseco Solutions AG

Seit mehr als 25 Jahren bietet die Asseco Solutions mit Hauptsitz in Karlsruhe modernste ERP-Technologien für den gehobenen Mittelstand. Ihre webbasierte ERPII-Lösung APplus verbindet CRM, DMS, PLM, E-Business, Wissensorganisation, Risikomanagement und Workflow mit klassischem ERP und deckt so alle wesentlichen Stufen moderner Wertschöpfungsketten integriert ab. Derzeit setzen mehr als 1.750 Kunden auf APplus. Mit zahlreichen akademischen Kooperationen legt Asseco einen starken Fokus auf Forschung und Entwicklung und agiert so als einer der Vorreiter für Digitalisierung und zukunftsweisende Technologien wie Industrie 4.0. Für eine bestmögliche Betreuung seiner Kunden beschäftigt das Unternehmen insgesamt über 800 Mitarbeiter an knapp 20 Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Slowakei und Tschechien sowie Italien und Guatemala. Als Teil der europaweiten Asseco-Gruppe mit über 24.000 Mitarbeitern bietet Asseco seinen Kunden eine ideale Kombination aus lokalem Fokus und globaler Handlungsfähigkeit.

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Florierendes Neukundengeschäft: Asseco Solutions setzt Wachstumskurs fort

Florierendes Neukundengeschäft: Asseco Solutions setzt Wachstumskurs fort

Mehr als 200 Neukunden in den vergangenen drei Jahren und bereits zum siebten Mal in Folge ein zweistelliges Jahresumsatzplus – die Zeichen bei der Asseco Solutions stehen klar auf Wachstum. Ein Trend, der nicht zuletzt der konsequenten Ausrichtung auf strategische Themen wie Industrie 4.0 und Digitalisierung sowie der frühzeitigen Erschließung von Zukunftstechnologien wie künstlicher Intelligenz geschuldet ist. Um dem andauernden Expansionskurs Rechnung zu tragen, bezog der ERP-Spezialist aus Karlsruhe Anfang September neue Räumlichkeiten auf dem Areal der Raumfabrik Karlsruhe-Durlach. Mit weit über 2.000 Quadratmetern Fläche bietet der neue Bürokomplex nicht nur ausreichend Platz für den aktuellen Mitarbeiterstamm, sondern rüstet den ERP-Spezialisten auch für künftige Weiterentwicklung.

„Gerade in den vergangenen Jahren konnten wir uns über ein stark florierendes Neukundengeschäft freuen“, so Ralf Bachthaler, Vorstand der Asseco Solutions. „Getreu unserem Motto ‚Wachstum ja, aber nicht um jeden Preis‘ sind wir uns damit jedoch auch unserer Verantwortung bewusst, sowohl Neu- als auch Bestandskunden heute wie morgen mit derselben Schnelligkeit und Verlässlichkeit zu betreuen, durch die wir uns seit jeher auszeichnen. Ohne einen entsprechenden Ausbau des Mitarbeiterstamms ist dies selbstverständlich nicht zu leisten. Um vor diesem Hintergrund nun auch räumlich für angemessene Kapazitäten zu sorgen, haben wir uns entschlossen, ein neues Gebäude am Technologiestandort Karlsruhe zu beziehen. Damit verfügen wir nun über die besten Voraussetzungen, sowohl unsere bestehende Basis ideal zu betreuen als auch unseren eingeschlagenen Innovationskurs, der nicht zuletzt in der Erweiterung unserer ERP-Basis durch Zukunftstechnologien wie KI besteht, fortzusetzen.“

Zu den wichtigsten Meilensteinen in der jüngsten Wachstumshistorie der Asseco Solutions zählt der Erwerb der Mehrheitsbeteiligung an dem österreichischen KI-Spezialisten Salesbeat GmbH Ende 2018. Die damit erworbene technische Expertise auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz ermöglicht es dem Unternehmen, seine bestehende ERP-Technologie schrittweise um neue KI-Funktionen und -Module zu erweitern und so Bestandskunden mit einer sich kontinuierlich weiterentwickelnden Technik in ihren Geschäftsprozessen zu unterstützen – sowie weitere Neukunden durch Lösungen auf dem modernsten Stand der Forschung zu gewinnen.

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„ERP für Industrie 4.0“: APplus ist „ERP-System des Jahres“ für die smarte Fabrik

„ERP für Industrie 4.0“: APplus ist „ERP-System des Jahres“ für die smarte Fabrik

Die Vision einer vollständig autonom produzierenden Fabrik scheint derzeit noch in weiter Ferne. Vielmehr hat sich der Fokus in den vergangenen Jahren auf Teilbereiche des Industrie-4.0-Konzepts verlagert, etwa die vorausschauende Wartung von Maschinen und Anlagen. Doch auch in Szenarien wie diesen entstehen gewaltige Datenmassen, die von den entsprechenden IT-Systemen verarbeitet werden müssen. Welche ERP-Systeme den hohen Leistungsanforderungen der smarten Fabrik besonders gerecht werden, untersuchte das „Center for Enterprise Research“ der Universität Potsdam in diesem Jahr mit der Kategorie „ERP für Industrie 4.0/Internet of Things“ seines jährlich vergebenen Preises „ERP-System des Jahres“. Gestern Abend wurden die Gewinner bekannt gegeben: Bereits zum siebten Mal ging die renommierte Auszeichnung an die Asseco Solutions aus Karlsruhe, deren Lösung APplus den Anforderungen der smarten Fabrik aus Sicht der Expertenjury von allen nominierten Systemen am besten gerecht werden konnte.

„Der Erfolg der smarten Fabrik steht und fällt mit der Menge an Daten, die darin gesammelt und ausgewertet werden“, erklärt Ralf Bachthaler, Vorstand der Asseco Solutions. „Daraus ergibt sich jedoch unmittelbar eine der zentralen Herausforderungen entsprechender Szenarien: Die entstehenden Datenmassen lassen sich kaum mit traditioneller Technik bewältigen. Wir haben für uns die künstliche Intelligenz als Mittel der Wahl identifiziert, dieser Problematik Herr zu werden – und in ersten Praxisprojekten beeindruckende Ergebnisse damit erzielt. Wie auch zu Beginn der Industrie-4.0-Bewegung ist es unser Ziel, die Weiterentwicklung des Zukunftstrends durch die frühzeitige Erschließung neuer Technologien aktiv mitzugestalten. Dass unsere Lösung in dieser auch für den Wirtschaftsstandort Deutschland strategischen Kategorie als ERP-System des Jahres ausgezeichnet wurde, ist uns natürlich eine ganz besondere Freude und eine Anerkennung für die Innovationsfreudigkeit und Kreativität unserer Mitarbeiter.“

In der Tat stellte die Weiterentwicklung der Asseco-Lösung einen der Aspekte dar, der von der Expertenjury des Center for Enterprise Research besonders positiv hervorgehoben wurde. So wurde die Asseco im Bezug auf das Kriterium „Forschung und Entwicklung“ mit 114 von 120 möglichen Punkten bewertet. Dabei lobten die Experten insbesondere die starke Einbeziehung von Kunden und Wissenschaft in den Innovationsprozess. Auch bei den spezifischen Funktionen für die smarte Fabrik konnte APplus punkten: Hier erzielte die Lösung 166,50 von 185 möglichen Punkten, die Jury hob vor allem die Abdeckung vieler Industrie-4.0-Aspekte sowie die starke Integration der Maschinenebene in das ERP-System hervor.

Intelligente Technologie für die smarte Fabrik

APplus bietet als zentrale Informationsdrehscheibe im Unternehmen zahlreiche Funktionalitäten für vernetzte Industrie-4.0-Szenarien. Mithilfe der smarten Asseco-Technologie ist es beispielsweise möglich, auch ursprünglich nicht smarte Produktionsmaschinen und -anlagen an die Cloud anzubinden, ihre Betriebsdaten zu sammeln und auszuwerten. Für Maschinenhersteller wiederum bildet dies die Grundlage, ihr Angebotsspektrum rund um ihre Anlagen mithilfe neuer Services zu erweitern: Die Bandbreite reicht von vorausschauenden Wartungsprozessen über smarte Informationsdienste für Endkunden bis hin zu Konfigurationsempfehlungen auf Basis von Big-Data-Analysen. Durch Anbieten von Funktionen wie diesen lässt sich das eigene Geschäftsmodell erweitern und für die digitale Zukunft optimieren.

Zudem greift die Asseco Solutions in ihren Industrie-4.0-Szenarien schon heute auf künstliche Intelligenz zurück, um etwa Anomalien im Produktionsablauf zu erkennen und so Ausschuss und Stillstände zu reduzieren. Hierzu wird ein neuronales Netz mit Betriebs- und Fehlerdaten der jeweiligen Maschinen gespeist und so auf die Erkennung kritischer Parameterkonstellationen hin trainiert. Nähern sich die Maschinendaten einem der kritischen Muster an, gibt die KI eine Warnung aus, sodass eingegriffen werden kann, bevor Ausschuss produziert wird oder eine Maschinenstörung auftritt. Im Gegensatz zu klassischen Predictive-Maintenance-Szenarien, die in der Regel auf Basis bestimmter Schwellenwerte umgesetzt werden, lässt sich die Anomalieerkennung per KI auch realisieren, sollte das Unternehmen nicht bereits über ein großes Datenreservoir an historischen Maschinenbetriebsdaten verfügen. Die künstliche Intelligenz lernt in solchen Fällen parallel zum Produktionsprozess. Einmal erkannte Fehler können bereits vor dem nächsten Auftreten vorhergesagt werden.

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Weichen für künftiges Wachstum gestellt: Alutronic bleibt cool dank ERP von Asseco

Weichen für künftiges Wachstum gestellt: Alutronic bleibt cool dank ERP von Asseco

Seit über 40 Jahren fertigt Alutronic Aluminium-Kühlkörper – und verbindet dabei wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischem Handeln, Klimaschutz gehört zum Programm. Der nordrhein-westfälische Familienbetrieb bewahrt nun auch in eigener Sache kühlen Kopf: Zur Bearbeitung seiner Kundenaufträge nutzt er seit knapp zwanzig Jahren eine eigenentwickelte Lösung auf Basis einer SQL-Datenbank. Speziell in den vergangenen fünf Jahren stieg das Auftragsvolumen stark an, die Projekte wurden zunehmend komplexer. Um den positiven Trend überhaupt fortsetzen zu können, stellt Alutronic durch den Umstieg auf ein neues ERP-System rechtzeitig die richtigen Weichen, auch künftiges Wachstum problemlos zu unterstützen. Zum Einsatz kommt die Asseco-Lösung APplus, die Implementierung der Lösung beginnt in Kürze.

Bereits seit 1977 fertigt Alutronic aus dem nordrhein-westfälischen Halver Aluminium-Kühlkörper zur Entwärmung von Elektronik. Dabei hat sich der Mittelständler auf passive Kühlungsverfahren spezialisiert, welche die Betriebstemperatur elektronischer Bauteile ohne den Einsatz von Lüftern und Flüssigkeitssystemen reduzieren. Diese werden sowohl als Standardelemente mit kundenspezifischer Bearbeitung vertrieben als auch von Grund auf als Sonderprofile für spezifische Anwendungsszenarien gefertigt. Rund 70 Mitarbeiter betreuen einen Kundenstamm von über 1.000 Firmen, vorwiegend aus den Bereichen Leistungs- und Industrieelektronik, Medizin- sowie Antriebstechnik.

Kühlen Kopf bewahrt: Frühzeitig die richtigen Weichen gestellt

Um die Kundenaufträge mit Fokus auf mittlere Serien sowie Spezialanwendungen in der Praxis zu bearbeiten, nutzt Alutronic seit mittlerweile knapp zwanzig Jahren eine eigenentwickelte Lösung auf Basis einer SQL-Datenbank. Während diese entsprechend gut auf die Anforderungen und Abläufe des Unternehmens zugeschnitten war und bei Bedarf jederzeit ohne externe Hilfe gewartet und erweitert werden konnte, waren ihre Funktionalitäten bezüglich Transparenz, Kontrolle und Steuerung begrenzt.

„Seit 2014 ist unsere Unternehmensentwicklung jedoch durch ein starkes Wachstum gekennzeichnet, durchschnittlich zehn Prozent pro Jahr“, berichtet Geschäftsführer Tim Schlachtenrodt. Das Auftragsvolumen ist in den vergangenen Jahren angestiegen, die Art der Projekte wird zunehmend komplexer. „Noch kommt unser bestehendes System damit zurecht. Doch wenn wir unseren Wachstumstrend so fortsetzen möchten, wird das System unweigerlich an seine Grenzen stoßen. Dem möchten wir rechtzeitig zuvorkommen – und mit einer neuen, leistungsfähigeren ERP-Lösung schon heute die richtigen Weichen stellen, auch zukünftiges Wachstum problemlos zu unterstützen.“

Überzeugt im Standard: APplus

Um die ideale Lösung zur Unterstützung seiner Prozesse in der Praxis zu finden, startete das Unternehmen einen umfassenden Auswahlprozess. „Dieser begann im Grunde bereits 2016, als wir im Rahmen einer Studentenarbeit unsere gesamten unternehmensinternen Prozesse analysieren und nach Optimierungspotenzialen hin untersuchen ließen“, erinnert sich Tim Schlachtenrodt. „Auf dieser Basis identifizierten wir eine Reihe an Abläufen, die sich in der Praxis strukturierter und damit effizienter bewerkstelligen ließen.“

Um sich einen Überblick über den Markt zu verschaffen, besuchten der Geschäftsführer und sein Team die wichtigsten ERP-Anbieter auf der CeBIT 2017. Insgesamt zwölf Anbieter wurden zu Beginn als potenzielle Kandidaten selektiert, wovon es fünf auf die Shortlist schafften. Im Rahmen einer prozessorientierten Analyse wurde schließlich untersucht, wie gut die erforderlichen Prozesse von den infrage kommenden Lösungen tatsächlich abgedeckt werden. In die Entscheidungsfindung bezog Alutronic neben einem technischen Spezialisten auch die Unternehmensberatung MMC – Märkische MittelstandsConsult aus Lüdenscheid sowie die internen Key-User mit ein.

„Unser Ziel bestand darin, eine Lösung zu wählen, die bereits im Standard unsere Prozesse bestmöglich abdeckt“, erklärt Schlachtenrodt. „Unter diesem Aspekt konnte uns die Lösung der Asseco am besten überzeugen.“ Auch die Usability, Übersichtlichkeit und Durchgängigkeit des Systems spielten im Auswahlprozess eine wichtige Rolle. „Hier konnte APplus aus unserer Sicht ebenfalls punkten. Schließlich haben uns auch die Webbasierung und die Verlinkung der einzelnen Vorgänge untereinander gut gefallen. Da wir generell recht dezentral arbeiten, sehen wir uns damit für die Zukunft sehr gut gerüstet.“ Die Vertragsunterzeichnung erfolgte im Juli 2019.

Mehr Effizienz durch bessere Planung, mehr Transparenz durch umfassende Analysen

Von den neuen Funktionalitäten der Asseco-Lösung wird Alutronic auf verschiedensten Stufen seines Gesamtprozesses profitieren. Bereits in der Vertriebsphase verspricht sich das Unternehmen einen durchgängigeren Workflow, von der Anfrage und Angebotserstellung über die Dokumentation potenzieller Absagen – inklusive Erfassung des Grunds – bis hin zur Erstellung alternativer Angebotsvorschläge. Ein Prozess, der bislang größtenteils papierbasiert abgewickelt wird. Mit APplus soll er nun vollständig digital ablaufen, die einzelnen Stufen unmittelbar miteinander verlinkt werden, sodass der Gesamtprozess an Effizienz gewinnt und steuerbarer wird.

Im Bereich Fertigung soll sich vor allem der Planungsprozess verbessern. Ein Leitstand ist bislang nicht vorhanden, die aktuell genutzte Plantafel auf Basis der SQL-Datenbank ist nicht durchgängig und besitzt keine Planfunktion, um etwa Arbeitsgänge auf Maschinen zu verteilen. Das geschieht momentan manuell durch eine erfahrene Arbeitsvorbereitung. Durch APplus wird die Arbeitsvorbereitung nun tatkräftig unterstützt. Mithilfe der Kapazitätsplanung werden künftig die Auslastung von Maschinen sowie der Bedarf personeller Ressourcen in einer bestimmten Zeitdauer deutlich einfacher und umfassender planbar sein. Darüber hinaus ermöglicht die Lösung die Durchführung von Simulationen, mit deren Hilfe bestimmt werden kann, ob bestimmte Serien idealerweise zusammengefasst oder einzelne Lose etwa an Zulieferer ausgelagert werden sollten. „Gerade in Phasen mit hohem Auftragsaufkommen rechnen wir durch die umfassendere Planung mit einer deutlichen Stabilisierung unserer Fertigungsprozesse und damit Erhöhung der Produktivität“, so der Geschäftsführer.

Schließlich werden auch die Funktionen zur Nachkalkulation von Aufträgen sowie Profitabilitätsrechnung von mehr als 1.000 Kunden dem Unternehmen zugutekommen. Entsprechende Funktionalitäten sind im alten System nicht vorhanden, die manuellen Analysen erfolgen bislang eher stichprobenartig. „Indem wir Abweichungen im Tagesgeschäft künftig leichter unmittelbar identifizieren und direkt korrigieren können, steigern wir unsere Effizienz zum Nutzen unserer Kunden“, betont Tim Schlachtenrodt. „Darüber hinaus ermöglichen die gewonnenen Informationen auch der Geschäftsleitung eine bessere Steuerung, da wir so beispielsweise Bedarfe besser abschätzen können.“

Heiße Phase: Go-Live im kommenden Jahr

Aktuell befindet sich Alutronic in der Vorbereitungsphase für die ERP-Einführung. Im Zentrum steht dabei unter anderem die Säuberung und Vereinheitlichung des Datenbestands, um eine bestmögliche Funktionsweise von APplus sicherzustellen. Die eigentliche Implementierung der Lösung beginnt im August, der Live-Start ist für Mitte 2020 geplant.

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Spezialist für Netzsysteme Nölle-Pepin verbessert Transparenz und Rückverfolgbarkeit mit APplus 6.4

Spezialist für Netzsysteme Nölle-Pepin verbessert Transparenz und Rückverfolgbarkeit mit APplus 6.4

Kaum eine Branche zeichnet sich durch strengere Vorgaben und Regulierungen aus als die Automotive-Branche – denn entspricht die Sicherheit von Fahrzeugen nicht allerhöchsten Standards, gefährdet dies im schlimmsten Fall Menschenleben. Als Spezialist für hochfeste und schwer entflammbare Netzsysteme für alle Fahrzeugarten gilt es auch für Nölle-Pepin, seinen Kunden höchste Qualität nach strengsten Vorschriften zu liefern. Eine effiziente ERP-Lösung, die alle Unternehmensbereiche zentral abdeckt und die entsprechenden Prozessstufen miteinander verbindet, zählt hierfür zu den zentralen Grundlagen. Um einen solchen nahtlosen Prozessablauf effizient in der Praxis umzusetzen, hat sich der Mittelständler aus dem nordrhein-westfälischen Schwelm 2006 für die Asseco-Lösung APplus entschieden. Aktuell läuft die Migration auf Version 6.4, mit deren Hilfe das Unternehmen die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit sowie die lückenlose Chargenrückverfolgbarkeit weiter optimieren will.

Von der Netzhalterung im Kofferraum bis hin zum elastischen Sitzrückwandnetz: Die hochwertigen Netzlösungen von Nölle-Pepin sind ein wesentlicher Bestandteil bei der Ausstattung von Automobilen, Nutzfahrzeugen, Flugzeugen und Schiffen. Bei Bedarf individuell an die Erfordernisse des Kunden angepasst, kommen die Produkte des Unternehmens in beliebigen Farben für vielfältige Funktionen und Anwendungsbereiche zum Einsatz. Neben Konzipierung und Produktion der Netzlösungen steht dabei auch immer die umfassende technische Beratung im Zentrum des Angebots.

„Zu 90 Prozent besteht unser Kundenstamm aus Unternehmen im Automotive-Bereich“, berichtet Cora Riebeling, Sachbearbeiterin Einkauf bei Nölle-Pepin und verantwortlich für das aktuelle ERP-Upgrade-Projekt. „Entsprechend stellt die Einhaltung strenger Sicherheitsstandards wie DIN EN ISO 9001 oder VDA 6.1 für uns eine geschäftskritische Anforderung dar. Die Qualitätssicherungsnorm IATF 16949 etwa erfordert eine lückenlose Chargenrückverfolgbarkeit, um Komponenten über die gesamte Lieferkette bis hin zum Erzeuger auf verwendete Inhaltsstoffe oder besondere Produktmerkmale hin zurückzuverfolgen. Um die dafür notwendige Transparenz und Nachvollziehbarkeit in den Prozessen sicherzustellen, ist die Nutzung einer zentralen ERP-Lösung, die alle unsere Geschäftsbereiche integriert abdeckt, für uns unerlässlich.“

Altbewährtes modernisieren

Bereits seit 2006 hat Nölle-Pepin hierzu die Asseco-Lösung APplus im Einsatz. Die bislang genutzte Version 4.3 bot im Vergleich zum Funktionsumfang neuerer Lösungen jedoch nur eine eingeschränkte Unterstützung für die zentralen Bereiche Controlling und Reporting, sodass ein Upgrade auf ein aktuelles System schließlich unumgänglich schien. Die Verantwortlichen bei Nölle-Pepin fassten das Ziel, veraltete Prozesse effizienter und automatisierter zu gestalten. Durch die Modernisierung der Lösung sollte neben der Einführung eines transparenteren Berichtswesens und Controllings auch die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit weiter optimiert werden. Mit Unterstützung einer Unternehmensberatung erstellte Nölle-Pepin zunächst ein entsprechendes Lastenheft sowie eine Nutzwertanalyse, um die weitere Zusammenarbeit mit dem ERP-Spezialisten aus Karlsruhe zu evaluieren.

„Zu den wichtigsten Anforderungen in unserem Lastenheft zählten neben der geforderten Unterstützung für Controlling und Reporting auch die Möglichkeit, die Produktionsplanung zu optimieren, mehr Transparenz in der internen Auftragsverfolgung zu erreichen sowie ein IT-gestütztes CRM und ein elektronisches Dokumentenmanagement umzusetzen“, resümiert Cora Riebeling die zentralen Kriterien. „Da die neue Version 6.4 von APplus diese Anforderungen allesamt erfüllte und wir das bereits etablierte System idealerweise weiternutzen wollten, fiel der Entschluss, die Zusammenarbeit mit Asseco fortzusetzen. Auf diese Weise lässt sich auch die vorhandene Datenhistorie problemlos integrieren. Zudem müssen sich die Kollegen nicht an die Funktionsweise einer völlig neuen ERP-Lösung gewöhnen, sondern können mit ihrem vertrauten APplus weiterarbeiten.“

Go-Live im Sommer

Der Projektstart zur Einführung des neuen Systems erfolgte im Februar. Im Zuge des Umstiegs sollen auch einige operative Prozesse neu entworfen werden. Dies betrifft neben dem Controlling insbesondere die innerbetriebliche Logistik sowie Prozesse aus Produktionsplanung und -steuerung, die enger mit der Materialwirtschaft integriert werden sollen.

Gesteuert wird der Upgrade-Prozess durch intensives Projektcoaching über Meilensteine in enger Zusammenarbeit zwischen Nölle-Pepin und Asseco. Der Echtstart der neuen Lösung ist für August geplant.

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Die Asseco Group erwirtschaftet Umsatz und Betriebsgewinn auf Rekordniveau

Die Asseco Group erwirtschaftet Umsatz und Betriebsgewinn auf Rekordniveau

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte übertrafen die Umsätze der Asseco Group, des polnischen Mutterkonzerns der Asseco Solutions, im vergangenen Jahr die Marke von umgerechnet rund 2,2 Milliarden Euro. Der operative Gewinn entsprach einer Summe von ca. 185,7 Millionen Euro, was im Vergleich zu 2017 einen Zuwachs von 36 Prozent bedeutet. Dabei entwickelte sich die Asseco Group auch in ihren internationalen Märkten stark: 2018 wurden dort insgesamt 85 Prozent der Umsätze erzielt.

„2018 war ein sehr erfolgreiches Jahr für die Asseco“, so Adam Góral, Vorstandsvorsitzender von Asseco Poland. „Unsere Umsätze erreichten den höchsten Stand unseres Bestehens, zudem haben wir uns in allen Geschäftssegmenten dynamisch entwickelt: Asseco Poland, Asseco International sowie Formula Systems im israelischen Markt. Dabei haben wir die Verkäufe unserer eigenen Software positiv weiterentwickelt sowie erfolgreiche Akquisitionen durchgeführt. Darüber hinaus haben wir unsere Innovationen stetig vorangetrieben, da wir eine Start-up-ähnliche Frische und Flexibilität behalten wollen, wenngleich wir ein großes, internationales Unternehmen sind. Dabei ist unsere Herangehensweise an Innovationen eine praxisorientierte: Die Produkte von Asseco werden auf Grundlage echter Marktbedürfnisse sowie in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden entwickelt.“

Das Asseco-International-Segment, unter dem die internationalen Geschäfte der Gruppe entwickelt werden, steigerte seine Verkaufsumsätze um 16 Prozent im Vergleich zu 2017. Asseco stärkte seine Position in Zentraleuropa mithilfe von Akquisitionen sowie der wachsenden Verkäufe von ERP-Systemen und modernen Industrielösungen. Asseco Central Europe unterzeichnete zudem mehrere wichtige Verträge mit Institutionen aus dem öffentlichen Sektor in Tschechien.

Auch Asseco South Eastern Europe, das seine Stellung im Markt für Lösungen zur Zahlungsabwicklung kontinuierlich stärkt, freute sich über ein weiteres Rekord-Jahr. Aktuell bietet das Unternehmen fortschrittliche Lösungen für den Zahlungsverkehr unter der neuen „Payten“-Marke. Darüber hinaus gelang ihm die erfolgreiche Implementierung der internationalen Expansionsstrategie. Kürzlich hat das Unternehmen die spanisch-sprechenden Märkte betreten und plant nun weitere Akquisitionen. Die Umsätze wurden zudem gesteigert durch Unternehmen, die auf den westeuropäischen Märkten sowie in den portugiesisch-sprechenden afrikanischen Ländern operieren.

Im März 2019 belief sich der aktuelle Auftragsbestand für 2019 auf umgerechnet ca. 1,4 Milliarden Euro und liegt damit um 14 Prozent über dem Auftragsbestand desselben Monats im Vorjahr.

Über die Asseco Solutions AG

Seit mehr als 25 Jahren bietet die Asseco Solutions mit Hauptsitz in Karlsruhe modernste ERP-Technologien für den gehobenen Mittelstand. Ihre webbasierte ERPII-Lösung APplus verbindet CRM, DMS, PLM, E-Business, Wissensorganisation, Risikomanagement und Workflow mit klassischem ERP und deckt so alle wesentlichen Stufen moderner Wertschöpfungsketten integriert ab. Derzeit setzen mehr als 1.750 Kunden auf APplus. Mit zahlreichen akademischen Kooperationen legt Asseco einen starken Fokus auf Forschung und Entwicklung und agiert so als einer der Vorreiter für Digitalisierung und zukunftsweisende Technologien wie Industrie 4.0. Für eine bestmögliche Betreuung seiner Kunden beschäftigt das Unternehmen insgesamt über 800 Mitarbeiter an knapp 20 Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Slowakei und Tschechien sowie Italien und Guatemala. Als Teil der europaweiten Asseco-Gruppe mit über 24.000 Mitarbeitern bietet Asseco seinen Kunden eine ideale Kombination aus lokalem Fokus und globaler Handlungsfähigkeit.

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Digitale Geschäftsmodelle für globalisierte Märkte: Asseco auf der Hannover Messe 2019

Digitale Geschäftsmodelle für globalisierte Märkte: Asseco auf der Hannover Messe 2019

Schnellere Lieferung, günstigere Preise – im Zuge der anhaltenden Globalisierung sorgen internationale Mitbewerber für eine kontinuierliche Verschärfung des Wettbewerbsdrucks. Dabei holt die Konkurrenz aus den USA oder Fernost zunehmend auch bezüglich der Qualität ihrer Produkte auf. Wer sich weiterhin im Markt abheben möchte, muss daher nicht nur selbst eine höchstmögliche Produktqualität sicherstellen, sondern auch neue Wege gehen: Sei es durch einen optimierten Service oder durch die Erschließung neuer Geschäftsmodelle, um für neue Alleinstellungsmerkmale zu sorgen. Wie Industrieunternehmen dies in der Praxis realisieren können, zeigt der ERP-Spezialist Asseco Solutions gemeinsam mit seinem Lösungspartner Babtec auf der diesjährigen Hannover Messe vom 1. bis zum 5. April am Stand B14, Halle 7.

Die nahtlose Integration der Lösungen von Babtec und Asseco ermöglichen es Fertigern, durch die Kombination von leistungsstarkem ERP und Qualitätsplanung, Qualitätssicherung sowie Qualitätsmanagement eine höchstmögliche Produktqualität im Fertigungsprozess sicherzustellen. Die modulare CAQ-Software für computergestützte Qualitätssicherung „APplus QS powered by Babtec“ bedient sowohl die Anforderungen von Einzel- als auch Serienfertigern und ermöglicht über eine gemeinsame Schnittstelle den bidirektionalen Austausch des gesamten Wareneingangsprozesses einschließlich Seriennummern. Damit wird dieser durchweg transparent. Auch andere Szenarien, wie etwa den Fertigungsprozess, bildet die Lösung komfortabel ab.

Neue Alleinstellungsmerkmale für den internationalen Wettbewerb

Über eine hohe Produktqualität hinaus ist es heutzutage immer entscheidender, sich auch durch andere Aspekte von Mitbewerbern abzuheben. Dazu schaffen die Lösungen der Asseco Solutions beispielsweise für Maschinenhersteller die Grundlage, auf Basis der Betriebsdaten ihrer Anlagen neue Geschäftsmodelle für sich zu erschließen und damit neue Umsatztreiber zu generieren. Dazu lassen sich mithilfe der Industrie-4.0-Lösung SCS Maschinen an die Cloud anbinden und die übertragenen Betriebsdaten anschließend für unterschiedlichste Anwendungsszenarien nutzen. Indem die Daten etwa kontinuierlich auf Werte hin analysiert werden, die auf den bevorstehenden Ausfall einer Maschine hindeuten, lässt sich der entsprechende Wartungseinsatz bereits präventiv durchführen, bevor es zum eigentlichen Stillstand der Anlage kommt. Darüber hinaus können die Daten den Endkunden als smarter Informationsdienst zur Verfügung gestellt werden. Durch Services wie diese sind Hersteller in der Lage, ihr Angebotsportfolio rund um die eigentliche Maschine zu erweitern und neue Geschäftsmodelle für sich zu erschließen.

Um sich darüber hinaus Endkunden gegenüber durch einen besonders effizienten Service auszuzeichnen, hat die Asseco das bisherige Service-Modul ihrer ERP-Lösung APplus in der aktuellen Version 6.4 um neue Funktionalitäten für Planung, Disposition und Abwicklung von Service-Terminen erweitert. Mithilfe einer intelligenten Service-Plantafel sind Disponenten nun in der Lage, die Verfügbarkeiten aus anderen ERP-Bereichen, wie etwa der Projektverwaltung, unmittelbar in die Service-Planung miteinzubeziehen. Beim Wartungseinsatz vor Ort steht Technikern eine mobile Service-App zur Verfügung, die diese bei der Durchführung und Dokumentation ihres Termins unterstützt.

Asseco-Vortrag zu Industrie 4.0 und KI

In zahlreichen Live-Demos präsentieren die Asseco-Experten ihre Lösungen auf der diesjährigen Hannover Messe am Babtec-Stand B14, Halle 7. Neben den Praxispräsentationen informiert die Asseco Solutions interessierte Besucher auch im Rahmen eines Fachvortrags am Montag, den 1. April von 16:30 bis 17:00 Uhr auf dem Bitkom Innovation Forum (Halle 6, Stand B30). Unter dem Titel „Wie Industrie 4.0 und Künstliche Intelligenz die ERP-Welt revolutioniert“, diskutiert Carl-Heinz Gödde, Vice President Sales bei Asseco Solutions, wie sich die ERP-Landschaft durch die Themen KI und Industrie 4.0 aktuell wesentlich verändert und der Mittelstand in der DACH-Region damit neue Möglichkeiten erhält, sich im globalen Wettbewerb durchzusetzen.

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